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Kurze Teamspiele für die Arbeit, über die keiner heimlich stöhnt

Teamspiele für die Arbeit, die in fünf Minuten laufen. Kennenlernspiele ohne Fremdscham und kurze Teambuilding-Spiele fürs Büro und den Videocall.

Vier Handys nebeneinander, auf jedem ein anderes Guezzer-Spiel

Teamspiele für die Arbeit haben einen schlechten Ruf, und meistens einen verdienten. Die Vertrauensübung, bei der man sich rückwärts in die Arme der Buchhaltung fallen lässt. Der „lustige Fakt über dich“, den sich alle in der Vorstellungsrunde schnell noch ausdenken. Das Spiel, das 40 Minuten von einem einstündigen Meeting auffrisst. Hat niemand bestellt.

Die guten Spiele haben ein paar Dinge gemeinsam. Sie sind kurz. Niemand muss allein vor der Chefin eine Show abziehen. Und sie funktionieren im Besprechungsraum genauso wie im Call mit Kolleginnen in Hamburg, Wien und Zürich.

Das hier würden wir nehmen.

Fünf Minuten zum Aufwärmen

Etwas Schnelles, damit die Kameras angehen und die Leute reden.

Wer am nächsten dran ist. Eine Schätzfrage, die Antwort ist eine Zahl, alle tippen ihren Tipp aufs Handy, und wer am nächsten dran ist, gewinnt. Passt gut in den Job, weil niemand die Antwort wirklich wissen muss: Die Werkstudentin und der Geschäftsführer starten auf Augenhöhe. Zwei, drei Fragen reichen völlig. Bei der Auflösung steht übrigens die Quelle dabei, für die eine Person, die immer nachhakt.

Blitzlicht mit einem Wort. Ohne App. Jeder beschreibt seine Woche mit einem einzigen Wort, einmal reihum, keine Nachfragen. Es sei denn, das Wort ist „Chaos“.

Preis-Check. Was kostet dieses echte Produkt? Ihr seht Foto, Marke und Bewertungen und schätzt. Mit Vertrieb und Controlling erstaunlich unterhaltsam, weil beide fest glauben, Preise zu kennen.

Kennenlernspiele für neue Teams

Neue Leute im Team, zwei Abteilungen, die gerade zusammengelegt wurden, ein Workshop quer durchs Haus. Hier geht es weniger um Gewinnen als darum, dass man sich danach beim Mittagessen etwas zu sagen hat.

Wie gut kennst du mich? passt, wenn du es leicht hältst. Einer beantwortet eine Frage über sich, die anderen raten, was er gewählt hat. Es gibt ein eigenes Fragenpaket für Kollegen, und vor dem Spiel kann jeder eigene Fragen schreiben. Du hast also in der Hand, was auf den Tisch kommt. Kaffee oder Tee, Frühaufsteher oder Nachteule, solche Sachen. Lass die Teamleitung als Erste auf den heißen Stuhl, das gibt den Ton vor.

Wavelength ist gut für Teams, die lernen müssen, wie die anderen ticken. Einer sieht einen geheimen Punkt auf einer Skala wie Kalt bis Heiß und gibt einen kurzen Hinweis, alle anderen versuchen, mit ihrem Regler genau dort zu landen. Das verrät erstaunlich viel darüber, wie jemand denkt. Und niemand muss etwas Privates erzählen.

Ohne Handy klappt Drei Gemeinsamkeiten: Kleingruppen zu dritt oder zu viert suchen drei Dinge, die alle gemeinsam haben. „Wir arbeiten alle hier“ zählt nicht. „Wir haben alle mal einen Bausparvertrag abgeschlossen und bereut“ schon.

Kurze Teambuilding-Spiele für das ganze Team

Zwanzig Leute in einem Call sind der Punkt, an dem die meisten Spiele auseinanderfallen. Die Lösung ist dieselbe wie auf einer Party: Alle antworten gleichzeitig, keiner wartet, bis er dran ist.

Wer am nächsten dran ist und Preis-Check schaffen beide bis zu 20 Leute in einem Raum. Die Tier List bis zu 12. Dort sortieren alle heimlich dieselben Begriffe von S bis F, und Punkte gibt es dafür, nah an der Liste der Gruppe zu liegen. Mit dem Thema Essen & Trinken wird daraus eine überraschend hitzige Angelegenheit, und am Ende zeigt das Spiel auch noch, welcher Begriff am umstrittensten war.

Mehr als 20 Leute? Zwei Räume aufmachen und am Ende die Sieger gegeneinander antreten lassen, wenigstens verbal.

Wenn ihr eine halbe Stunde habt

Teamtag, Weihnachtsfeier, der Freitagnachmittag vor dem Urlaub. Jetzt darf es etwas mehr Gewicht haben.

Die ganze Wahrheit ist kooperativ. Jeder ist Zeuge und hat einen anderen Teil desselben Ereignisses gesehen, und die Gruppe rekonstruiert gemeinsam, was wirklich passiert ist, aus den eigenen Fakten und den Beweisen, die nach und nach auftauchen. Im Grunde eine Kommunikationsübung im Krimikostüm. Gespielt wird mit 4 bis 10 Leuten, größere Teams teilt ihr also auf.

Der Hochstapler ist das Spiel, nach dem am ehesten jemand „noch eine Runde“ sagt. Alle bekommen dasselbe Wort, nur der Hochstapler nicht, reihum kommen Ein-Wort-Hinweise, dann wird abgestimmt. Im Modus Undercover bekommt der Hochstapler ein ähnliches Wort und weiß selbst nicht, dass er der Außenseiter ist, was für sehr ehrliche Verwirrung sorgt. Faire Warnung: Es wird laut. Und du erfährst, wer in deiner Abteilung beunruhigend gut lügen kann.

So läuft es im Videocall

Die Spiele laufen im Browser, ein Remote-Team braucht also weder Installation noch Konto. Wer organisiert, öffnet einen Raum auf play.guezzer.com und postet den Link in den Meeting-Chat, egal welches Tool ihr nutzt. Alle treten über ihr Handy bei, der Call läuft nebenher weiter fürs Reden.

Was hilft:

Was du lieber lässt

Spiele, die einzelne Leute vorführen. Alles mit Strafaufgaben. Persönliche Fragen, die du im Vier-Augen-Gespräch nicht stellen würdest.

Und alles, was zehn Minuten Regelerklärung braucht. Wenn du es nicht erklären kannst, während die Letzten noch in den Call stolpern, ist es das falsche Spiel.