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Spiele für beste Freunde, die glauben, sie wüssten schon alles

Spiele für beste Freunde, die testen, wie gut ihr euch wirklich kennt. Mit Insidern punkten, alte Streitfragen aufwärmen und sehen, wem du trauen kannst.

Herzen und bunte Guezzer-Spielkacheln rund um zwei Handys mit einem Freundschaftsquiz

Spiele für beste Freunde funktionieren nach anderen Regeln. Niemand muss aufgetaut werden, Kennenlernspiele sind überflüssig, und Regeln erklärt man in einem halben Satz, weil sowieso jemand dazwischenruft. Was du willst, sind Spiele, die all das nutzen, was ihr übereinander wisst. Und die im besten Fall beweisen, dass einer von euch weniger weiß, als er seit Jahren behauptet.

Das hier sind die, die wir für einen Abend mit den Leuten aussuchen würden, die dich am längsten kennen.

Der Test, wer wen am besten kennt

Wie gut kennst du mich? ist mehr oder weniger genau dafür gebaut. Einer sitzt auf dem heißen Stuhl und beantwortet eine Frage über sich, die anderen raten, was er gewählt hat. Es gibt ein Fragenpaket für Freunde, das Beste kommt aber aus den Fragen, die ihr vorher selbst schreibt, über eine bestimmte Person oder über irgendwen aus der Runde. „Was hat Jonas im Urlaub in Lissabon zurückgehen lassen?“ steht in keinem Paket.

Am Ende zeigt eine Freundschaftskarte, wer wen am besten kennt, mit Abzeichen wie „Offenes Buch“ und „Seelenverwandte“. Keiner will der beste Freund sein, der am schlechtesten abgeschnitten hat.

Einer wird es trotzdem.

Spiele mit besten Freunden, bei denen Insider Punkte bringen

Schlauer als die KI ist mit engen Freunden um Längen besser als mit allen anderen. Jeder bekommt heimlich ein Wort von einem Themenbrett und schreibt einen Hinweis dazu, den die Freunde verstehen sollen, die KI aber nicht. Die KI liest dieselben Hinweise und rät im selben Moment mit.

Der Trick ist gemeinsame Geschichte. „Das, was beim Zelten an der Ostsee ins Wasser gefallen ist“ sagt der KI gar nichts und den drei Leuten, die damals dabei waren, alles. Nach zehn Jahren Freundschaft habt ihr Material ohne Ende. Es gibt wenige Arten, einen Computer zu schlagen, die sich so gut anfühlen.

Vertrauen, und ein bisschen Verrat

Blinde Karte dreht sich darum, wem du glaubst. Du siehst die Karten aller anderen, nur deine eigene nicht, und erfährst deine Farbe nur, indem du die anderen per Flüstern fragst. Alle sehen, wer wem etwas zuflüstert, aber nie, was. Schaltet der Host den Buben ein, arbeitet einer von euch heimlich daran, dass die anderen falsch raten. Ihr braucht dafür mindestens vier Leute.

Unter besten Freunden wird das schnell persönlich. Du weißt nämlich ziemlich genau, wer dich mit Vergnügen anlügen würde.

Der Hochstapler hat eine ähnliche Schärfe. Wer sich lange kennt, kennt auch die Ticks des anderen: das zu lange Zögern, das Grinsen, das sie nicht unterdrücken kann. Bluffen wird schwerer, Entlarven umso schöner. Spannend ist der Modus Fragen. Da beantworten alle dieselbe Frage mit einem Wort, nur hat der Hochstapler heimlich eine leicht andere bekommen. Bei Leuten, deren Antworten du sonst im Schlaf vorhersagen kannst, fällt eine schräge Antwort sofort auf. Oder eben nicht, und dann streitet ihr darüber.

Die alten Streitfragen

Jeder Freundeskreis hat Diskussionen, die nie ganz zu Ende gehen. Füttert sie.

Bei der Tier List sortiert jeder heimlich dieselbe Kategorie von S bis F, und aus allen Listen ergibt sich die der Gruppe. Punkte gibt es dafür, möglichst nah an ihr zu liegen. Für beste Freunde ist das ein schöner Nebentest, denn eigentlich solltet ihr ziemlich gut vorhersagen können, wo die anderen etwas einordnen. Du weißt jetzt schon, wer wieder Rosinen im Kartoffelsalat verteidigen wird.

Song-Battles klärt die Frage nach dem besseren Musikgeschmack. Oder versucht es zumindest. Zwei Leute bekommen dasselbe Thema, jeder sucht sich einen Song aus, und die anderen stimmen ab, ohne zu wissen, wem welcher gehört. Zum Schluss zeigt ein Rückblick alle Songs des Abends. Rechne fest damit, dass mindestens einer behauptet, die Abstimmung sei manipuliert gewesen.

Für einen langen Abend

Wenn ihr den ganzen Abend habt, darf es ein Spiel mit Geschichte sein.

Spurlos verschwunden ist ein Detektivspiel für 3 bis 6 Leute. Ein unbezahlbarer Schatz ist weg, und ihr befragt euch gegenseitig, bis jemand sagen kann, wer es war, wo und wie. Die ganze Wahrheit ist kooperativ: Jeder ist Zeuge und hat einen anderen Teil desselben Ereignisses gesehen. Beste Freunde sind darin überraschend schlecht, weil alle davon ausgehen, sie wüssten längst, was die anderen meinen.

Spiele, für die ihr nur euch braucht

So kommen alle rein

Die Handyspiele oben laufen alle auf Guezzer. Einer öffnet einen Raum, die anderen kommen mit dem Raumcode, dem Link oder per QR-Code dazu. Das klappt zusammen auf dem Sofa genauso wie im Videocall, wenn die halbe Clique längst in andere Städte gezogen ist.